Ausschreibung/C – Schau

Araber – Sommerfestival

Nationale C – Schau nach ECAHO – Reglement unter Patronanz des VVÖ

25.8.2012

Pferdezentrum Stadl – Paura

Veranstaltungsteam: D. Dobetsberger – G. Hammerer – A. Wilflingseder – Dr. P. Zechner

Richter:

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Nelly Philippot, B

Michaela Weidner, D

Teilnahmeberechtigung:

Teilnahmeberechtigt sind VA, die beim VVÖ oder einem anderen von der ECAHO anerkannten Zuchtverband eingetragen sind oder waren und sich in österreichischem Besitz befinden.
Champions und Klassensieger von A- Schauen oder Champions von B-Schauen sind nicht startberechtigt, ausgenommen sind Sieger/Champions von Juniorenklassen, die in die Seniorenkategorie aufgestiegen sind.
Alle Pferde sind von Amateuren vorzustellen. Der Amateurstatus gerät in Verlust, wenn in den letzten 10 Jahren gegen Bezahlung ein oder mehrere Pferde trainiert und/oder vorgestellt worden sind.
Klassen:
Klasse   1  Stutfohlen

Klasse 2  Hengstfohlen

Klasse 3  Jährlingsstuten
Klasse  4   2-3 jährige Stuten
Klasse 5    Jährlingshengste
Klasse 6   2-3 jährige Hengste

Klasse 7  4-7 jährige Stuten

Klasse   8 8-jährige und ältere Stuten
Klasse 9   4-7 jährige Hengste
Klasse 10  8-jährige und ältere Hengste
Klasse 11  Wallache
Klasse 12  Liberty/Stuten
Klasse 13  Liberty/Hengte, Wallache
Klasse 14 Nachzuchtklasse/Stuten
Klasse 15 Nachzuchtklasse/Hengste
Klasse 16 Junior-Vorführer

Der Veranstalter behält sich vor, Klassen zusammenzulegen bzw. die Klasseneinteilung zu verändern.

Ablauf:
Alle Pferde einer Klasse sind an der Hand im Schritt in den Ring zu führen.
Danach erfolgen die Einzelvorstellungen unter Beachtung der Anweisungen des Ringstewards.
Jeder Vorführer kann entscheiden, ob er sein Pferd erst im Trab zeigt und
danach vor den Richtern aufstellt, oder nach dem Aufstellen wahlweise im
Trab an der Hand oder im Freilauf zeigt. Das Zeitlimit für die
Gesamtvorstellung eines Pferdes soll fünf Minuten nicht überschreiten.
Den Titel ”Liberty – Champion” erhält das Pferd mit der höchsten Punktezahl.
Richtsystem:
Die Richter richten die Klassen einzeln, ohne Katalog, nach folgenden
Kriterien:
a) Typ (Rasse- und Geschlechtstyp)
b) Kopf und Hals
c) Körperbau
d) Fundament
e) Korrektheit des Bewegungsablaufs sowie Schwung und Elastizität (Schritt
und Trab)
Vergeben werden für alle Kriterien 1-10 Punkte. Die Endnote wird errechnet,
indem die Ergebnisse addiert und durch die Zahl der Richter geteilt werden.
Die Noten werden offen gezeigt.
Bei Notengleichheit entscheidet die jeweils höchste Typnote über die
Platzierung. Wenn dennoch Notengleichheit besteht, wird die höchste
Bewegungsnote – Trab – herangezogen. Liegt nun noch immer eine
Notengleichheit vor, so werden die betreffenden Pferde noch einmal
vergleichend gerichtet.
Regeln für die Junioren- und Seniorenklassen:
Die Pferde müssen in gutem Futter- und Pflegezustand sein.
Übertriebenes Make-up und geschorene Pferdes und überstreckte Aufstellung sind nicht erforderlich bzw. unerwünscht.
Die Hufe dürfen nicht gefärbt und lackiert sein und müssen sich in gepflegtem Zustand befinden.
Hufeisen sind erst ab einem Alter von drei Jahren erlaubt.
Eine Färbung von Haut und Deckhaaren ist untersagt.
Das Pferd muss gut erzogen sein und vom Vorführer jederzeit kontrolliert werden können.
Verboten sind jegliche Gewaltanwendungen gegenüber den Pferden.
Alle Massnahmen, die Pferde in Angst und Panik versetzten können, sind zu unterlassen.
Bei Missachtung dieser Regeln erfolgt der sofortige Ausschluss.
Das Österreichische Tierschutzgesetz ist einzuhalten.

Richten der Fohlenklassen:
Die Fohlen müssen zum Zeitpunkt der Veranstaltung mindestens 4 Wochen alt sein und müssen bei Fuß der Mutter vorgestellt werden. Das Vorführen der Fohlen muss an der Hand erfolgen. Bei der Einzelvorstellung dürfen sie im Freilauf gezeigt werden. Die Fohlen dürfen nicht geschoren sein. Fohlen, die bereits vor der Schau geschoren worden sind, werden vom Start verwiesen.
Fohlen werden nicht nach dem beschriebenen Richtsystem bewertet, sondern gemeinsam von den Richtern vergleichend gerichtet, d.h. die Richter notieren gemeinsam die Rangierung in der Klasse.
Richten der Libertyklasse:
Die Richter richten die Klasse unabhängig ohne Katalog nach folgenden Kriterien:
Typ – multipliziert mit 2, Gesamterscheinung – multipliziert mit 1, Bewegungen – multipliziert mit 3. Das Pferd mit der höchsten Gesamtnote wird Österreichischer Liberty Champion 2011.
Championate:
Die Championatsvergabe erfolgt nicht analog zu den in der Klasse erzielten Punkten, sondern mittels gesondertem Richten durch alle anwesenden Richter (unter Berücksichtigung, eventueller Befangenheitsgründe). Ermittelt werden bei entsprechender Beteiligung in den einzelnen Klassen folgende Championate:
Fohlenchampionat Vollblut-Araber Stut- und Hengstfohlen
Juniorenchampionate Vollblut-Araber-Stuten
Juniorenchampionate Vollblut-Araber-Hengste
Seniorenchampionate Vollblut-Araber-Stuten
Seniorenchampionate Vollblut-Araber-Hengste
Nachzuchtchampion Stuten
Nachzuchtchampion Hengste
Best in Show
Wallache nehmen nicht an der Championatsvergabe teil.
Unter den Erst- und Zweitplazierten der Klassen 3 bis 10  werden, nach Altersgruppe und Geschlecht getrennt, die Titel Gold- Silber- und Bronze-Champions vergeben, s.u..
Richtsystem für die Championate:
Erstplatzierte Pferde werden nach dem Alter aufgestellt (jüngstes Pferd nach
rechts), die zweitplazierten Pferde dahinter in der gleichen Reihenfolge.
Die Richter beurteilen die erstplatzierten Pferde, zuerst jedes einzelne stehend
und dann im Trab. Die Richter dürfen nicht miteinander sprechen. Der Champion
“Gewinner der Goldmedaille” wird aus den Pferden der ersten Reihe mittels
schriftlicher Stimme eines jeden Richters gewählt. Das am besten benotete
Pferd wird Champion “Goldmedaillen-Gewinner”. Im Falle einer Punktgleichheit
wird das Pferd, das die höchste Punktzahl in seiner Klasse erhalten hat, zum
Goldmedaillen-Gewinner ernannt. Im Falle einer weiteren Punktgleichheit
finden die “Punktgleichheitsregeln bei Platzierungen” Anwendung. Wenn der
Champion bestimmt ist, wird der Reservechampion “Silbermedaillen-Gewinner”
gewählt.
Der Silbermedaillen-Gewinner wird in der gleichen Manier ermittelt, wie der
Goldmedaillen-Gewinner, von allen anderen Pferden, die sich für das
Championat qualifiziert haben.
Der Bronzemedaillen-Gewinner wird unter Anwendung des gleichen
Systems ermittelt, mit dem der Silbermedaillen-Gewinner ausgewählt wurde.
Wenn ein erstplatziertes Pferd nicht am Championat teilnehmen kann, wird das
zweitplazierte seinen Platz einnehmen und zusammen mit den erstplatzierten
gerichtet. Sollte ein erstplatziertes Pferd aus irgend einem Grund aus dem
Ring gewiesen werden, wird erachtet, es habe am Championat teilgenommen, und
deshalb kann das zweitplazierte Pferd nicht mit den anderen erstplatzierten
gerichtet werden. Alle Pferde, die sich für ein Championat qualifizieren,
müssen daran teilnehmen. Nichtteilnahme ohne tierärztliches Zeugnis zieht
die Disqualifizierung des Pferdes und die Streichung aller Ergebnisse und
Platzierungen nach sich. Im Falle einer Disqualifizierung rückt das hinter
dem disqualifizierten Pferd stehende Pferd in der Klasse um einen Rang vor,
kann aber nicht am Championat teilnehmen.
Preise und Auszeichnungen:
Zur Siegerehrung erscheint jeweils die komplette Klasse im Ring. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde. Die Sieger erhalten arabische Schauhalfter,
die Champions erhalten Ehrenpreise.  Das Pferd mit den größten Erfolgen in Sportbewerben erhält einen besonderen Ehrenpreis (Erfolge sind vorzuweisen).
Unter den von den Besitzern genannten Sportpferden wird das mit der höchsten Punktezahl geehrt. Sollten zwei oder mehrere Teilnehmer die gleiche Punktezahl aufweisen, wird einer der Richter das Pferd mit den hochwertigsten Erfolgen bestimmen.
Der Kombinationspreis von Schau und Sport setzt sich aus den erreichten Bewertungen in beiden Kategorien zusammen.
Allgemeine Bestimmungen:
1. Für die Veranstaltung gelten die beiliegenden Regeln der European Arab
Horse Show Commission. Alle Teilnehmer oder deren Beauftragte erkennen mit
Abgabe der Nennung die Bestimmungen dieser Ausschreibung voll an. Die
Teilnehmer unterwerfen sich den auf die Schauveranstaltung beschränkten und
auf der Grundlage des in der Ausschreibung festgelegten Bewertungssystems
getroffenen Entscheidungen der Richter. Diese sind vom Veranstalter
eingeladen und ehrenamtlich tätig.
2. Alle Pferde müssen frei sein von ansteckenden Krankheiten und aus einem
seuchenfreien Bestand kommen.
Sie müssen wirksam gegen INFLUENZA geimpft sein.
Der Impfnachweis ist vor Ort vorzulegen und dem Nennungsformular ist eine´Kopie des Impfnachweises beizulegen.
Bei Fehlen des Nachweises ist der zuständige Tierarzt ermächtigt, eine kostenpflichtige Untersuchung durchzuführen. Der Veranstalter ist berechtigt, nach Entscheidung des Tierarztes Pferde in Quarantäne zu verweisen.
3. Transportkostenentschädigung wird nicht gezahlt.
4. Der Veranstalter haftet nicht für Schäden und Unfälle an Teilnehmern, Pferdepflegern, Zuschauern und Zubehör. Ebenso lehnt er jede Haftung für etwa vorkommende Diebstähle ab.

5. Boxen stehen für EUR 60 (inkl. Einstreu) zur Verfügung.

6. Das Nenngeld beträgt EUR 60 pro Pferd für die Schauklassen und EUR 40
für die Liberty-Klasse. Nenngeld und Boxengeld sind im Voraus
zu entrichten, anderenfalls behält sich der Veranstalter vor, Pferde von der
Schau auszuschließen. Für verspätet eingehende Meldungen, sofern diese noch
angenommen werden, wird vom Veranstalter das doppelte Nenngeld erhoben. Bei
Abmeldungen vor der Veranstaltung kann das Nenngeld nur erstattet werden,
sofern die Pferde noch aus dem Katalog genommen werden können.

7. Die Vorführer sollen ordentlich gekleidet sein. Die Vorführer dürfen
keine Kleidungsstücke mit Reklameaufschrift tragen, die einen Hinweis auf
das vorgeführte Pferd oder den Besitzer geben könnte. Die Pferde sind mit
Lederzäumung oder leichtem Halfter vorzustellen. Hengste im Alter von 3
Jahren und darüber müssen mit geeignetem Zaum und Gebiss vorgeführt werden.

8. Pro Pferd dürfen sich der Vorführer und ein Peitschenführer im Ring befinden.

9. Von allen Ausstellern wird erwartet, dass sie sich entsprechend den
Regeln des ethischen Schauverhaltens auf dem Gelände bewegen. Sie werden
diesbezüglich für sich selbst und für Ihre Vorführer verantwortlich gemacht.
Entscheidungen des Schaukomitees, der Richter, des Disziplinarkomitees und
der eingesetzten Stewards sind endgültig. Sie sind nicht haftbar für die Folgen der von ihnen getroffenen Entscheidungen.

10. Startnummern als Brust- und Rückennummern werden vom Veranstalter gegen
ein Pfand von 10 EUR ausgegeben. Das Pfandgeld kann nur vor Ort
ausgezahlt werden